Karoline Hirsch

Karoline Hirsch wurde am 17. Oktober 1861 als Karoline Lichtenstein in Neuwied geboren.

Sie wohnte in Neuwied, Engerser Straße 15 (heute: Engerser Straße 6) und Pforzheim.

Karoline Hirsch wurde über Baden-Pfalz-Saarland am 22. Oktober 1940 in das Internierungslager Gurs/Frankreich deportiert. Dort verstarb sie am 17. Januar 1941.

Erläuterung zum „Camp de Gurs" (lt. Wikipedia):

"Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs während der deutschen Besatzung Nordfrankreichs nutzte anfangs die Regierung von Édouard Daladier und später das Vichy-Regime Gurs als Internierungslager zur Unterbringung von Strafgefangenen zusammen mit Unerwünschten, nach dem Waffenstillstand vom 22. Juni 1940 auch für jüdische Familien aus der von Deutschen besetzten französischen Zone. Formell stand das Lager auch während dieser Zeit unter französischer Verwaltung. ... Unter den ... Unerwünschten befand sich eine bedeutende Zahl deutscher Juden, die vor dem Naziregime geflohen waren, wie z.B. Hanna Arendt. Sie war 1933 vor den Nazis nach Frankreich geflohen und wurde im Mai 1940 in Gurs interniert. ...

Internierte nach dem Anti-Juden-Gesetz (Vichy): 25. 10. 1940 - 31.10. 1943: 18.185 Personen; bis vor der Befreiung: 60.559 Personen, Summe nach der Befreiung: 3.370 Personen, insgesamt 63.929 Personen."

  


Quellen:

Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland (1933-1945),
http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html

Wikipedia

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