Die Probleme

Das Ziel war und ist es, den Stein vor den Lebensmittelpunkt des Opfers zu verlegen. In der Zeit der Drangsalierung und der Verfolgung waren die jüdischen Familien ständig auf der Flucht, veränderten ständig ihren Wohnsitz, nicht nur innerhalb Neuwieds – was für die Festlegung der Adressen höchst schwierig war – sondern auch innerhalb Deutschlands und sogar Europas. So entschieden wir uns, für alle Opfer Steine zu verlegen, die eine deutliche Verbindung zu Neuwied und seinen Stadtteilen hatten. Dass dabei u.U. die Adresse nicht punktgenau getroffen werden konnte, nahmen wir in Kauf.

Im Laufe der Verlegungsjahre veränderten sich auch die Angaben in Yad Vashem und im Berliner Gedenkbuch, bzw. wurden der veränderten Forschungslage angepasst.

Die Besucher dieser Website werden gebeten, widersprüchliche Angaben, insbesondere das Schicksal der Opfer betreffend im Hinblick auf die ständige Veränderung der Forschungslage zu tolerieren. Unter dem Punkt BIOGRAPHIE haben wir versucht, den letztgültigen Stand der Forschung wiederzugeben. Wir werden versuchen, die dortigen Angaben immer wieder dem neuesten Forschungsstand anzupassen.

We have decided against an integrated translation program, because we are convinced that it would be not be adequate to the subject and to the fate of the victims.